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17.02.2015

Vorläufiger Jahresabschluss 2014: Konzernumsatz von Groz-Beckert stabil bei 571 Mio. Euro

Albstadt: Nach vorläufigem Jahresabschluss des Groz-Beckert Konzerns stieg der Umsatz des Unternehmens um 1 % auf 571 Millionen Euro. Groz-Beckert beschäftigte zum Stichtag 31.12.2014 weltweit 7.628 Personen, davon 2.084 am Stammsitz in Albstadt.

2014 stand die Weltwirtschaft unter dem Einfluss zahlreicher geopolitischer Konflikte, einer steigenden Anzahl von Terroranschlägen sowie der Ebola-Epidemie in Westafrika. So wirkten sich bspw. die Krisen in Nahost, Syrien und der Ukraine spürbar auf den Export aus und verlangsamten den leichten Wirtschaftsaufschwung in der Euro-Zone. Neben Japan und dem Euroraum wuchs vor allem auch der chinesische Markt nicht in erwartetem Umfang – China verzeichnete mit 7,4 % das langsamste Wachstum seit 24 Jahren.

Trotz dieses schwierigen Marktumfeldes ist es Groz-Beckert gelungen, das Umsatzniveau zu halten: Gegenüber dem Vorjahr stieg der Konzernumsatz um 3 Millionen Euro, von 568 Millionen Euro auf 571 Millionen Euro.

Die Entwicklung der Absatz- und Umsatzzahlen war in den ersten neun Monaten des Jahres so verhalten, dass von einem Jahresabschluss deutlich unter Vorjahr auszugehen war. Ab Oktober zogen die Absätze jedoch wider Erwarten merklich an, sodass die Rückstände beim Umsatz zum Jahresende hin ausgeglichen werden konnten.

Die Mitarbeiterzahl des Groz-Beckert Konzerns nahm im Verlauf des vergangenen Jahres um 109 Beschäftigte leicht ab. Zum Stichtag 31.12.2014 beschäftigte das Unternehmen weltweit 7.628 (Vorjahr: 7.737) Personen, davon 2.084 (Vorjahr: 2.150) am Stammsitz in Albstadt. Der Rückgang in der Belegschaft ist hauptsächlich auf Kapazitätsanpassungen innerhalb der Produktion zurückzuführen, die aufgrund der verhaltenen Nachfrage vorgenommen werden mussten. In die Mitarbeiterzahl des Konzerns floss bereits der Belegschaftsstand der Kelteks d.o.o./Kroatien mit 138 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein, an der im vergangenen Jahr die Mehrheitsanteile übernommen wurden.

Für das Jahr 2015 rechnet Groz-Beckert mit einem leichten Wachstum – unter der Annahme, dass sich die geopolitischen Konflikte nicht weiter verschärfen oder neue hinzu kommen.

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