Der Produktbereich Sewing

Nutzen Sie das gesamte Potenzial der Groz-Beckert Produkte und Dienstleistungen zur Fügung textiler Flächen. Erleben Sie, wie die auf den ersten Blick simplen Miniatur-Werkzeuge sich erheblich auf Produktivität, Nahtqualität und Materialschonung auswirken. Von klassischer Unterwäsche über Lederprodukte bis hin zu hochkomplexen Sonderanwendungen können alle Bereiche der Textil- und Schuhindustrie abgedeckt werden. Mit einem Produktportfolio von circa 3.000 Näh- und Schuhmaschinennadeln bietet Groz-Beckert die passenden Lösungen an – auch für den Bereich der technischen Textilien.

Näh- und Schuhmaschinennadeln wurden im Jahr 1980 in das Produktionsprogramm von Groz-Beckert aufgenommen. Seither entwickelte sich Groz-Beckert zum führenden Anbieter in diesem Bereich. Durch die hohe Produktqualität und regelmäßige Weiterentwicklungen sowie Innovationen konnten die Marktanteile kontinuierlich ausgebaut werden.

Groz-Beckert macht sich jedoch nicht nur mit einem umfangreichen und qualitativ hochwertigen Produktprogramm als Partner unverzichtbar. Auch die zahlreichen Serviceangebote, wie der näh- und fügetechnische Service oder das Kundenportal, runden das herausragende Angebot ab.

Makromotiv Kolibri: Ein Kolibri nährt sich an Blumen aus feinen Stoffen

Alles über die Nähmaschine

Die Geschichte der Nähmaschine erstreckt sich von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die heutige Zeit. Dabei ist die Grundfunktion bzw. das Prinzip der Stichbildung über all die Jahre nahezu unverändert geblieben.

Mit der Erfindung einer Nähnadel, bei der sich das Öhr nahe an der Spitze befindet, konnten zu Beginn des 19. Jahrhunderts die ersten Nähmaschinen entwickelt werden. Diese waren in ihrer Funktion allerdings noch sehr eingeschränkt und konnten meist nur gerade Nähte erzeugen. Die erste wirklich funktionsfähige Nähmaschine wurde im Jahr 1851 von Isaac Merritt Singer erfunden.

Im Laufe der Zeit wurden die Maschinen ständig weiterentwickelt: So wurden zu Beginn des 20. Jahrhunderts erstmals Maschinen über einen Riemen angetrieben; ab 1935 dann auch über elektrische Motoren. Später kamen Zusatzfunktionen wie Rückwärtsnähen oder Fadenabschneiden dazu. Die Entwicklung von Nähautomaten wird auf die 1960er Jahre datiert.

  1. Mehr zur Geschichte des Nähens sowie eindrucksvolle Animationen zur Stichbildung finden Sie in unserem Kundenportal.

Verschiedene Bauformen sind:
Flachbettnähmaschinen, Sockelnähmaschinen, Säulennähmaschinen, Armnähmaschinen, Blocknähmaschinen, und Nähautomaten

Bei den Anwendungen wird unterschieden in:
Doppelsteppstichmaschinen, Einfachkettenstichmaschinen, Doppelkettenstichmaschinen, Blindstichmaschinen, Kettelmaschinen, Überwendlichmaschinen, Safety-Maschinen, Überdeckstichmaschinen, Knopfloch- bzw. Knopfannähautomaten und Riegelautomaten

Als Nähen bezeichnet man das Verbinden von Stoffen durch eine Naht.

Laut DIN 61400 ist das Nähen jener Vorgang, bei dem ein oder mehrere Fäden durch das Nähgut geführt werden, wobei die Fäden miteinander oder mit dem Nähgut verschlungen werden.

Beim Nähen von Hand wird nur ein Faden verwendet. Auf Nähmaschinen dagegen entsteht ein Stich meist durch die Verwendung zweier Fäden, dem Ober- und dem Unterfaden.

Nähte können auf verschiedene Weise, also mit verschiedenen Stichformen, hergestellt werden. Die Stichformen unterscheiden sich in der geometrischen Anordnung der Fäden und werden laut DIN 61400 in sechs Grundformen klassifiziert:

Klasse 100: Einfaden-Kettenstich
Klasse 200: Einfaden-Steppstich
Klasse 300: Zweifaden-Kettenstich
Klasse 400: Zweifaden-Steppstich
Klasse 500: Überwendlich-Kettenstich (Overlock)
Klasse 600: Überdeck-Kettenstich (Coverstitch)

Mehr zu den einzelnen Stichtypen sowie eindrucksvolle Animationen zu den verschiedenen Stichbildungsarten finden Sie in unserem Kundenportal

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