Verantwortung für die Gesellschaft – CSR bei Groz-Beckert

16.09.2014

„Wir unternehmen was“ Aktionswoche des VDMA vom 15. bis 21. September 2014

Albstadt / Frankfurt: Die Übernahme unternehmerischer Verantwortung sichtbar machen, darum geht es in der Initiative des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA). Unter dem Motto „Wir unternehmen was“ präsentieren Mitgliedsunternehmen ihr gesellschaftliches Engagement. Die Aktionswoche findet bundesweit vom 15. bis 21. September statt und zeigt, dass sich gerade die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer ihrer Verantwortung bewusst sind und diese aktiv wahrnehmen. Auch Groz-Beckert nimmt an der VDMA-Aktion teil.

Die Übernahme von Verantwortung und profitables Wachstum gehen bei Groz-Beckert Hand in Hand – bereits lange bevor Corporate Social Responsibility (CSR) zum Modewort wurde. Im Unternehmen fest verankerte und gewachsene Werte, eine reflektierte Unternehmensphilosophie, Verantwortungsbewusstsein gegenüber Mitarbeitern, der Gesellschaft und der Umwelt: So interpretiert Groz-Beckert ökonomische, ökologische und soziale Nachhaltigkeit.

Für Groz-Beckert beginnt die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung im eigenen Haus und somit bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Unternehmens. Jüngster Meilenstein ist das Gesundheits- und Bildungszentrum (GEBIZ), das im September 2013 am Stammsitz in Albstadt seine Tore öffnete. Auf 5.600m² und mit einer Investitionssumme von rund 17,5 Millionen Euro setzte Groz-Beckert ein Signal: Engagement für Bildung und Gesundheit liegt in der Verantwortung aller – auch der Unternehmen.

Mit den Einrichtungen des Gesundheitsbereichs fördert Groz-Beckert das Wohlbefinden und die Gesundheit seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und begegnet damit aktiv den Herausforderungen des demografischen Wandels. Um dafür eine zentrale Stelle zu schaffen, wurden alle relevanten Bereiche unter einem Dach zusammengeführt: die Betriebskrankenkasse BKK Groz-Beckert – deren Ursprung im Jahr 1888 liegt –, Werksarzt und Betriebssanitäter sowie das neu geschaffene "Vitalzentrum Malesfelsen". Das Vitalzentrum verfügt über einen Präventions- und Trainingsbereich mit angeschlossener Physiotherapiepraxis. Die Einrichtungen arbeiten eng zusammen und verfolgen ein gemeinsames Ziel. Damit erschließt sich ein integratives und ganzheitliches Konzept für Prävention und Rehabilitation ganz im Sinne des beruflichen Gesundheitsmanagements (BGM).

Im Bildungsbereich des GEBIZ befinden sich die "Kita Malesfelsen" sowie die private "Grundschule Malesfelsen". Die Ganztagesbetreuung der beiden Einrichtungen ist von 6.50 – 18 Uhr gewährleistet. Zudem sind Kita und Schule lediglich während der Groz-Beckert Betriebsferien geschlossen, womit die Betreuungsproblematik in langen und häufigen Schulferien entfällt. Im gesamten Bildungsbereich wird Zweisprachigkeit (Deutsch/Englisch) gelebt. Sowohl Kita als auch Schule sind zudem für Nicht-Mitarbeiterkinder geöffnet. Seit Planungsbeginn stand fest: Ziel ist nicht ein kostendeckender oder gar gewinnbringender Betrieb, denn die sozial gestaffelten Elternbeiträge sollten so gering wie möglich gehalten werden. Somit wird der Bildungsbereich von Groz-Beckert jährlich mit einem siebstelligen Betrag bezuschusst.

Im Jahr 2002 feierte Groz-Beckert sein 150-jähriges Firmenjubiläum und gründete zu diesem Anlass die Groz-Beckert Stiftung. Stiftungszweck ist die Förderung von Kindern und Jugendlichen der Stadt Albstadt und Umgebung in den Bereichen Bildung, Kunst, Kultur, Sport, Jugendpflege und Jugendfürsorge. Auf dieser Basis forciert die Groz-Beckert Stiftung positive Entwicklungen auf sozialer und regionaler Ebene. Die Stiftung unterstützt beispielsweise seit Anbeginn die Albstädter Schulen: Sei es mit der Schaffung und Finanzierung von Chinesisch-Unterricht an Realschulen und Gymnasien, der Vergabe von Sachpreisen für schulische Leistungen oder der finanziellen Unterstützung bei nötigen Anschaffungen.

Auch das Sponsoring des Unternehmens fokussiert klar die Bereiche Bildung, Kultur und Soziales. So wird zum Beispiel der Naturwissenschaftlich-Technische Stützpunkt Albstadt seit Jahren unterstützt. Dieser bietet Erzieherinnen und Erziehern sowie Lehrerinnen und Lehrern aller Schularten Unterstützung bei der naturwissenschaftlich-technischen Bildung. Neben klassischen Fortbildungsveranstaltungen für Lehrkräfte und Schüler existiert zudem das Angebot, die Projekte und Themen direkt in Schulen und Kindergärten durchführen.

Umweltbewusstsein hat bei Groz-Beckert viele Facetten und beginnt bereits beim täglichen Handeln. In diesem Sinne senkt Groz-Beckert seit Jahren kontinuierlich seine Emissionen sowie den Energieverbrauch. Bei sämtlichen Bauprojekten des Unternehmens werden beispielsweise langlebige und umweltverträgliche Baumaterialien verwendet und, wenn möglich, regionale Materialien bevorzugt. Zudem fördert das Unternehmen durch gezielte Programme umweltbewusstes Handeln eines jeden einzelnen Mitarbeiters.

Nicht nur bei der Herstellung seiner Produkte achtet das Unternehmen auf die Einsparung von Ressourcen und den Rückgang von Emissionen. Groz-Beckert fokussiert diese Themen bereits bei der Produktentwicklung. Prominentes Beispiel hierfür ist die Nadeltype „Litespeed“, deren Einsatz im Strickprozess gegenüber Standardnadeln für enorme Energieersparnis und dadurch eine hohe CO2-Reduktion sorgt. 2010 wurde Groz-Beckert hierfür mit dem Kyocera-Umweltpreis und 2011 mit dem Korea EU-Award ausgezeichnet.

Doch Groz-Beckert denkt noch einen entscheidenden Schritt weiter: Das Unternehmen beschäftigt sich intensiv mit Zukunftsthemen, die die Umwelt und Gesellschaft voran bringen. Technische Textilien bieten großes Potenzial. Sie kommen heute bereits als textile Gelege in Beton zum Einsatz und können konventionelle Materialien wie Stahl ersetzen. Bauwerke in Textilbeton können technologiebedingt mit erheblich geringeren Mengen Beton erstellt werden. Dies hat eine deutliche Gewichtsreduzierung und somit eine Energieersparnis und CO2-Reduktion zur Folge. Ein Beispiel für eine gelungene Materialsubstitution steht in Albstadt-Lautlingen unweit des Firmensitzes: die längste textilbewehrte Betonbrücke der Welt.

Groz-Beckert stellt bei seinem Engagement stets die eigenen Unternehmenswerte in den Mittelpunkt: seriös, qualitätsbewusst, fair und partnerschaftlich, innovativ. Sie sind es, die das tägliche Handeln der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rund um die Welt leiten.

Über die VDMA-Aktionswoche: Maschinen- und Anlagenbauer gehen mit ihrem Engagement in die Offensive

Unternehmerische Verantwortung geht uns alle an. Eine Vielzahl der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer ist sich dieser Tatsache bewusst und setzt sich deshalb mit vielfältigen Aktionen aktiv für eine verantwortliche und nachhaltige Unternehmensführung ein. Die Aktivitäten der Unternehmen reichen dabei von der Unterstützung von Bildungseinrichtungen über eine transparente Unternehmensführung und nachhaltige Wertschöpfungskette bis hin zur Förderung kultureller Vielfalt und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Um sichtbar zu machen, wie umfassend das Engagement der Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau auf dem Gebiet der Corporate Social Responsibility (CSR) ist, hat der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) die Aktionswoche „Wir unternehmen was“ vom 15.- 21. September 2014 gestartet. Schirmherr der CSR-Woche ist der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel: „Der Maschinenbau zeigt, wie deutsche Unternehmen nicht nur mit zukunftsfähigen Produkten und Verfahren punkten, sondern auch mit gesellschaftlichem Engagement. Auch dies trägt zu ihrem international hervorragenden Ruf bei. Für mich persönlich ist die Aktionswoche des VDMA ein Signal, um unternehmerische Verantwortung als wichtigen Teil unserer wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung hervorzuheben und anzuerkennen.“